Thyreotropin-verdrängende Antikörper (TDA) bei Schilddrüsenerkrankungen
E. Großmann, M. Müller, K. M. Reinauer, F. J. Seif · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1986 · Heft 37 · S. 1389-1394
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 798 Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen und 122 Kontrollen wurden die schilddrüsenstimulierenden Antikörper mittels eines heterologen Radiorezeptorassay als TSH-verdrängende Aktivität (TDA) gemessen. Bei einer Intraassayvarianz zwischen 5 und 6 % und einer Interassayvarianz in den höheren TDA-Bereichen bei 8-13 % ist dieser Test gut reproduzierbar und für klinische Routineuntersuchungen und Verlaufskontrollen in höheren Titerbereichen geeignet. TDA-Werte von F ≥ 11 ( %) finden sich mit wenigen Ausnahmen nur bei Morbus Basedow (Sensitivität 39,2 %; Spezifität gegenüber anderen Schilddrüsene…