Antikörper gegen menschliches T-Zell-Leukämie-Virus Typ III bei erworbenem Immundefekt-Syndrom und persistierender Lymphadenopathie
D. Wernicke, K. v. d. Helm, J. Abb, J. Eberle, G. Zoulek, G. Pleyl, F. Deinhardt, G. Riethmüller, H. W. L. Ziegler-Heitbrock, E. P. Rieber, O. Braun-Falco, J. Ring, R. Brunner, H. Piechowiak · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1984 · Heft 45 · S. 1709-1711
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Menschliches T-Zell-Leukämie-Virus Typ III (HTLV III) und Lymphadenopathie-Virus (LAV), Retroviren, die kürzlich in den USA und Frankreich beschrieben wurden, sind miteinander verwandt oder identisch und sind eng mit dem erworbenen Immundefekt-Syndrom (»acquired immune deficiency syndrom«, AIDS) und dem Lymphadenopathie-Syndrom (LAS) assoziiert. Seren männlicher Homosexueller aus der Bundesrepublik Deutschland mit AIDS oder LAS wurden mit Hilfe des enzymgebundenen Immunadsorbent-Tests ELISA und in der Immunfluoreszenz auf Antikörper gegen HTLV III (Anti-HTLV III) untersucht. In 53 % der Patienten…