3,4-Methylendioxymethamphetamin (Ecstasy): Wirkung, Gefahren und präklinische Therapie der akuten Intoxikation
S. Halbig, C. Byhahn, V. Lischke, K. Westphal, P. Kessler · Der Notarzt · 2000 · Heft 06 · S. 173-176
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 3,4-Methylendioxymethamphetamin (MDMA, Ecstasy) findet in den letzten 15 Jahren auch in Deutschland als so genannte Partydroge zunehmend Verbreitung. Die Substanz greift in den zentralen Serotoninstoffwechsel ein, steigert als indirektes Sympathomimetikum die Freisetzung von Noradrenalin und hemmt dessen Wiederaufnahme und oxidativen Abbau. Im niedrig dosierten Bereich dient Ecstasy als Stimmungsaufheller und Wachmacher. Werden diese Dosen überschritten, können schwere und bedrohliche Nebenwirkungen wie Psychosen, intrazerebrale Ischämien oder Blutungen, renale und hepatische Funktionsstörungen,…