Tumorzelldissemination und Metastasierung beim gastro-intestinalen Karzinom: Mechanismen, Nachweis und Bedeutung
H. Spatz, P. Vogel, A. Fürst, W. Dietmaier, K.-W. Jauch · Viszeralchirurgie · 2000 · Heft 06 · S. 375-384
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung. In Deutschland werden ca. ein Drittel der tumorbedingten Sterbefälle durch gastrointestinale Malignome verursacht. Die Therapieoption der ersten Wahl ist beim gastrointestinalen Karzinom die chirurgische Resektion entsprechend den chirurgisch-onkologischen Prinzipien nach möglichst früher Diagnosestellung. Während die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten und die Häufigkeit eines Lokalrezidives mit durch den „Prognosefaktor” Chirurg beeinflusst wird, ist die Fernrezidivrate von über 30 % nach potenziell kurativer Resektion nach heutigem Kenntnisstand in erster Linie auf eine prä- bzw perioperativ…