Diagnostik und Genetik der kongenitalen dyserythropoetischen Anämien (CDA)
J. Rössler, W. Havers · Klinische Pädiatrie · 2000 · Heft 04 · S. 153-158
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Die kongenitalen dyserythropoetischen Anämien (CDA) sind hereditäre Erkrankungen, welche durch eine lebenslange, meist moderate Anämie gekennzeichnet sind. Die Diagnose einer CDA kann bereits im frühen Kindesalter gestellt werden, wird jedoch erschwert durch Unkenntnis der morphologischen Kriterien und der großen Anzahl an Differenzialdiagnosen, die es auszuschließen gilt. CDA Typ I ist charakterisiert durch eine makrozytäre Anämie mit megaloblastären Veränderungen in der Erythropoese und Chromatinbrücken zwischen einzelnen Erythroblasten. Der Typ II zeigt eine normozytäre Anämie mit positivem S…