Hypoxie beim Zervixkarzinom: Pathogenese, Charakterisierung und biologische/klinische Konsequenzen
P. Vaupel, M. Höckel · Zentralblatt für Gynäkologie · 2001 · Heft 04 · S. 192-197
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Lokal fortgeschrittene Zervixkarzinome weisen in der Mehrzahl (ca. 60 %) hypoxische und anoxische Gewebeareale auf. Die heterogen über den Tumor verteilten Hypoxiebereiche sind Folge struktureller Anomalien der neu gebildeten Tumorgefäße, einer gestörten Durchblutung, vergrößerter Diffusionswege und einer tumor- bzw. therapieassoziierten Anämie. Das Ausmaß der prätherapeutischen Hypoxie ist unabhängig von der klinischen Größe, dem Stadium und dem Differenzierungsgrad des Tumors. Anämie verstärkt die Tumorhypoxie. Vergleicht man den prätherapeutischen Oxygenierungsstatus in Zervixkarzinomen gleich…