Zur Fertilitätsprognose von Patienten mit testikulären und nichttestikulären Tumoren
G. Schreiber, Uta-Christina Hipler, Sandra Däbritz · Aktuelle Dermatologie · 2001 · Heft 8/9 · S. 269-272
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Moderne Therapieoptionen haben die Lebensprognose junger onkologischer Patienten verbessert, so dass Fragen der Familienplanung und des Kinderwunsches realistisch sind. Unsere Patienten mit testikulären (Gruppe 1) oder nichttestikulären (Gruppe 2) Tumorleiden weisen in Übereinstimmung mit der Literatur bereits vor der onkologischen Therapie in über 50 % normabweichende Spermiogramme auf. Als Nebenwirkung der Onkotherapie von Hodentumoren ist klinisch vordergründig eine neurogene Spermatozoentransportstörung nach retroperitonealer Lymphadenektomie (RLA) zu nennen (über 30 %). Eine Chemotherapie wi…