Antipsychotika und Phospholipidmetabolismus bei der Schizophrenie
A. Schmitt, A. Maras, D. F. Braus, G. Petroianu, A. Jatzko, W. F. Gattaz · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2001 · Heft 11 · S. 503-509
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An peripheren Zellen, in Post-mortem-Gehirnuntersuchungen und mittels der In-vivo-31P-Magnetresonanz-Spektroskopie (MRS) wurde wiederholt eine Beschleunigung des Phospholipidmetabolismus bei schizophrenen Patienten beschrieben. Die Spezifität der Ergebnisse für die Schizophrenie und der Einfluss antipsychotischer Medikation wurde bislang nicht hinreichend untersucht. In der vorliegenden Studie wurde die Zusammensetzung der Membranphospholipide an Thrombozyten bei 67 unbehandelten schizophrenen Patienten im Vergleich zu gesunden und psychiatrischen Kontrollen bestimmt. Bei einer Subgruppe der Pati…