CareLit Fachartikel

Geschichte der ärztlichen Verordnung von Opioiden an Abhängige

Rainer Ullmann · Suchttherapie · 2001 · Heft Sup. 1 · S. 20-27

Dokument
1160607
CareLit-ID
Jahr
2001
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Suchttherapie
Autor:innen
Rainer Ullmann
Ausgabe
Heft Sup. 1 / 2001
Jahrgang 2
Seiten
20-27
Erschienen: 2001-01-01 00:00:00
ISSN
1439-9903

Zusammenfassung

Zusammenfassung Es gab nie eine wissenschaftliche Begründung dafür, Opiaterhaltungstherapien zu verbieten. Opiaterhaltungstherapien (nicht Substitutionsbehandlungen) waren Standard bis in die 20er Jahre, weil die meisten Opiatabhängigen Abstinenz zu einem willkürlichen Zeitpunkt nicht erreichen konnten. Nach allgemeiner medizinischer Auffassung benötigen einige Patienten dauernd Opiate. Ein Teil der Morphinabhängigen der 20er Jahre war den Heroinabhängigen des letzten Drittels des 20. Jh. sehr ähnlich. Gerade bei dieser Gruppe hatten Entwöhnungsbehandlungen schlechte Ergebnisse, und Ärzte waren wenig interessier…

Schlagworte

Opiatabhängigkeit Iatrogener Morphinismus Rolleston Komitee Morphinverschreibungsverbot Abstinenztherapie Psychiatrische Komorbidität Opiate Addiction Iatrogenic Morphinism Prohibition of Maintenance Treatment Residential Treatment Comorbidity Rolleston Committee Methadone Maintenance Treatment Ärzte Bevölkerung Deutschland