Demenz beim idiopathischen Parkinson-Syndrom
H. Reichmann, Ulrike Sommer · Aktuelle Neurologie · 2001 · Heft Sup. 3 · S. 228-230
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patienten mit einem idiopathischen Parkinson-Syndrom (IPS) entwickeln zu 20 % eine Demenz. Wichtig ist, dass Differenzialdiagnosen wie Demenz vom Lewy-Körperchen-Typ, kortikobasale Degeneration, progressive supranukleäre Paralyse und die Alzheimer-Krankheit mit in Erwägung gezogen werden. Besonders gefährdet für eine Demenz sind Patienten bei denen die Parkinson-Krankheit sehr rasch voranschreitet, die erst im Alter erkranken und die eine familiäre Belastung mit Demenz aufweisen. Anticholinergika sollten wegen der Möglichkeit der Verschlechterung kognitiver Leistungen bei der Behandlung des IPS v…