Messung des transdiaphragmalen Drucks beim Lungenemphysem, ein wichtiger Beitrag zum klinischen Management?
M. A. Schulz, U. Hindley, R. Dierkesmann · Pneumologie · 2001 · Heft 12 · S. 547-552
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Bei 50 Patienten mit fortgeschrittenem Lungenemphysem, die zur Durchführung eines Evaluierungs- und Trainingsprogramms mit der Frage der Indikation zur operativen Lungenvolumenreduktion vorgestellt wurden, wurde mit einer Doppelballonmethode in Sniff-Technik der transdiaphragmale Druck (pdi) gemessen. Der transdiaphragmale Druck (pdi) ist der Differenzbetrag aus dem Druck im Magen (pga) und dem Druck im Ösophagus (pes). Der pdi betrug bei unseren Patienten im Mittel im Sitzen 5,9 kPa (SD 1,6 kPa), im Liegen 5,6 kPa (SD 1,3 kPa). Bei 94 % der Patienten lag der pdi im pathologischen Bereich (< 8,2…