Dynamisches Beckenboden-MRT und konventionelle Defäkographie: Möglichkeiten und Grenzen
L. Hutzel, C. Paetzel, H. Spatz, A. Fürst · Viszeralchirurgie · 2002 · Heft 01 · S. 23-29
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unter der Voraussetzung einer standardisierten Patientenvorbereitung, Untersuchungstechnik und Auswertung stellt die dynamische Beckenboden-MRT eine valide Untersuchungsmethode zur Beurteilung komplexer Beckenbodenstörungen dar. Bei gleicher Invasivität bezüglich der Organkontrastierung ist die dynamische Beckenboden-MRT in der Diagnostik von Zystozelen, Enterozelen oder eines Vaginalprolapses der konventionellen Defäkographie klar überlegen. Da sich jedoch auch bei gesunden Probanden in der dynamischen Beckenboden-MRT eine relativ hohe Mobilität der Beckenbodenorgane findet, müssen bisher vorges…