Korrelation der motorisch evozierten Potenziale mit dem striatalen Glukosestoffwechsel bei Patienten mit Morbus Wilson
W. Hermann, H. Barthel, S. Hesse, T. Villmann, A. Wagner · Aktuelle Neurologie · 2002 · Heft 05 · S. 242-246
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patienten, die an einer neurologischen Verlaufsform des Morbus Wilson leiden, haben häufig eine verlängerte zentralmotorische Leitzeit. Es wird vermutet, dass neben einer Störung der kortikospinalen Leitungsbahn auch die verminderte Erregbarkeit von Motoneuronen infolge basalganglionärer Dysfunktion eine pathophysiologische Bedeutung hat. Dies soll auf der Basis der striatalen Glukoseutilisation geprüft werden. Bei 14 Patienten (11 der neurologischen Verlaufsform, 3 der nichtneurologischen Verlaufsform) bestimmten wir die zentralmotorischen Leitzeiten und die striatale Glukoseutilisation mittels…