Das milde Hirntrauma
T. Knecht · Krankenhauspsychiatrie · 2002 · Heft 02 · S. 65-70
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Milde Schädel-Hirn-Traumata können sowohl unter therapeutischem als auch unter gutachterlichem Aspekt erhebliche Probleme aufwerfen. Die traditionelle Auffassung, wonach eine Commotio cerebri praktisch immer ohne spezifische Therapie ad integrum ausheilt, kann nicht in jedem Fall aufrecht erhalten werden. Der Autor zeigt die multifaktorielle Genese dieser Störungsbilder mit den charakteristischen Komplikationsmöglichkeiten auf. Dabei wird auch der Stellenwert der verschiedenen diagnostischen Verfahren erläutert. Schließlich wird noch auf neuere Therapieansätze hingewiesen.