Aktuelle Wertigkeit der HPV-Testung in der klinischen Praxis
C. Tempfer, S. Leodolter, C. Kainz · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2002 · Heft 06 · S. 543-549
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Infektion mit Humanen Papillomaviren ist nach heutigem Wissensstand der bedeutendste singuläre Faktor in der Entstehung des Zervixkarzinoms. Die HPV-Infektion ist unter jungen Frauen eine häufige und transiente Infektion mit Prävalenzraten zwischen 20 % und 46 % und einer mittleren Infektionsdauer von etwa 8 Monaten. Innerhalb einer 5-Jahresfrist werden etwa 92 % aller HPV-Infektionen vom körpereigenen Immunsystem erfolgreich bewältigt. Insgesamt ergeben sich in der derzeitigen Situation vier mögliche Indikationen zum Einsatz der HPV-Diagnostik. Diese umfassen die Triage zur Kolposkopie bei p…