Charakterisierung motorischer Defizite und Prädiktion des Therapieerfolges mittels Bewegungsanalyse und Analyse bewegungskorrelierter Potenziale (multimodales EEG)
T. Platz · Klinische Neurophysiologie · 2002 · Heft 02 · S. 106-116
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Klinisch lassen sich viele verschiedene Störungen der sensomotorischen Kontrolle bei Patienten mit zerebrovaskulären Insulten unterscheiden. Durch eine standardisierte qualitative sowie die kinematische Bewegungsanalyse lassen sich die beeinträchtigten Aspekte der motorischen Kontrolle näher charakterisieren. Die multimodale EEG-Analyse hirnelektrischer Potenziale erlaubt zudem nichtinvasiv und getrennt für die Phase der Bewegungsvorbereitung und der Bewegungsausführung verschiedene Aspekte der zerebralen Bewegungskontrolle zu untersuchen: bewegungskorrelierte langsame kortikale Negativierungen (…