Shuntbedürftigkeit nach Ableitungsinfektion bei Hydrocephalus internus
C. P. Geyer, G. Gräfe · Zentralblatt für Kinderchirurgie · 2002 · Heft 04 · S. 200-204
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung EINLEITUNG: 5-10 % aller Shuntoperationen bei Hydrocephalus internus werden auch heute noch durch eine Infektion kompliziert. Peritonealer und kardialer Shunt sind mit etwa gleicher Häufigkeit betroffen. Die Behandlung infizierter Shuntsysteme erfolgt in der Regel durch eine intravenöse oder auch intrathekale Antibiotikatherapie, der Entfernung der Ableitung und der Neuanlage. Über den Zeitpunkt der Neuimplantation des Shunts existieren keine einheitlichen Empfehlungen.METHODE: 862 Fälle unseres Krankengutes der Jahre 1965-1999 wurden bezüglich der Infektionshäufigkeit retrospektiv beurteilt. ERG…