Technik der subkutanen Spülung bei hochtoxischen Paravasaten - Ein Kurzbeitrag
R. Giunta, J. Akpaloo, L. Kovacs, E. Biemer · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2002 · Heft 06 · S. 399-402
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Paravasate hochtoxischer Chemotherapeutika können am Handrücken und Unterarm zu Nekrosen des Haut-Weichteil-Mantels unter Beteiligung der Sehnen und Leitungsbahnen der Hand führen. Oft werden die betroffenen Patienten erst in einem späten Stadium einer handchirurgischen Behandlung zugeführt. Durch eine sofortige, subkutane Spülung - wie von Gault 1993 beschrieben - lässt sich nach unserer Erfahrung die Ausbildung einer Nekrose vermeiden. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Vorstellung der Operationstechnik anhand eines Fallbeispiels.