Die nicht-chirurgische Therapie des iatrogenen Aneurysma spurium
G Görge, T Kunz, M Kirstein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2003 · Heft 01/02 · S. 36-40
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aneuysmata spuria kommen nach 0,1 - 1,5 % der diagnostischen Herzkatheteruntersuchungen und in bis zu 6 % nach perkutanen Interventionen vor. Während früher bei symptomatischen Patienten die Chirurgie die Therapie der Wahl darstellte, konkurrieren heute in erster Linie zwei nicht invasive Verfahren: die Ultraschall-gesteuerte Kompression (UGC) und die Ultraschall-gesteuerte perkutane Thrombininjektion (UGTI) in den Aneurysmasack. Die UGC ist nach 30 - 120 min Kompressionszeit im Mittel bei 80 % der nicht antikoagulierten Patienten erfolgreich. Sie erfordert aber einen längeren Krankenhausaufentha…