NASH
B Blechacz, W Stremmel · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2003 · Heft 01 · S. 77-90
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine Leberschädigung mit den typischen Veränderungen einer alkoholischen Pathogenese, ohne dass eine solche vorliegt, wurde erstmals 1962 beschrieben und im Jahr 1980 durch Ludwig et al. als nichtalkoholische Steatohepatitis (NASH) definiert. Viele Arbeitsgruppen erforschten seitdem diese Erkrankung. Sie gilt als Syndrom multifaktorieller Ätiologie, das die hepatische Manifestation des Syndroms X darstellt. Die Pathogenese findet als „two-hit”-Phänomen statt, bei dem der „first hit” zu einer Steatosis hepatis führt und die Leber den Noxen des „second hit” gegenüber vulnerabel macht. Zentrale Fakt…