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Postpartale psychische Störungen - ein unterschätztes Problem in der Geburtshilfe

Birgit Kemp, Kerstin Bongartz, Werner Rath · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2003 · Heft 05 · S. 159-165

Dokument
1161293
CareLit-ID
Jahr
2003
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie
Autor:innen
Birgit Kemp, Kerstin Bongartz, Werner Rath
Ausgabe
Heft 05 / 2003
Jahrgang 207
Seiten
159-165
Erschienen: 2003-01-01 00:00:00
ISSN
0948-2393

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die postpartalen psychischen Störungen lassen sich im Wesentlichen drei Gruppen zuordnen: Dem so genannten „Baby Blues”, der Wochenbettdepression und der Wochenbettpsychose. Der etwa 3 - 5 Tage nach Entbindung auftretende Baby Blues kommt nach 50 - 70 % aller Geburten vor und klingt nach etwa einer Woche ohne weitere Therapie meist folgenlos ab. Allerdings entwickeln 20 - 30 % dieser Frauen im weiteren Wochenbettverlauf eine Depression, weshalb bei über 2 Wochen post partum persistierenden Bluessymptomen eine genauere Exploration hinsichtlich einer Depression zu empfehlen ist. Wochenbettdepressio…

Schlagworte

Babyblues Wochenbettdepression Wochenbettpsychose Postpartum blues postpartum depression postpartum psychosis Depression Antidepressiva Benzodiazepine Angst Geburtshilfe Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie