Notfallversorgung einer durch scharfe Gewalt verursachten Halsweichteilverletzung infolge Selbstmordversuch
G. Lindemann, K. Bangert, F. Wappler · Der Notarzt · 2005 · Heft 01 · S. 15-18
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Berichtet wird über den Fall eines 18-jährigen Schülers, der sich in suizidaler Absicht mit dem Trennschleifer in den Hals sägte. Die Tracheavorderwand auf Höhe des ersten Luftröhrenknorpels und die Vena jugularis interna links wurden durchtrennt. Der eintreffende Notarzt intubierte über die offene Trachea und leitete den Hubschraubertransport in die Klinik ein. Der Kreislaufstabilisierung im Schockraum und der chirurgischen Versorgung folgte eine 2-monatige psychiatrische Nachbehandlung. Der Schüler konnte ohne Folgeschäden entlassen werden. Die durchgeführten Primär- und Sekundärmaßnahmen werde…