Thin-cord-Syndrom: Eine seltene, oft nicht erkannte Ursache des intrauterinen Fruchttodes im II. Trimenon
LC Horn, E Simon, R Robel, H Stepan, R Faber · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Letale Nabelschnurkomplikationen, in der Regel Umschlingungen bzw. Knoten, werden in knapp 5% bei Spontanaborten des II. Trimenons diagnostiziert. Als thin-cord-Syndrom (TCS) wird eine segmentale Hypo- bzw. Aplasie der Wharton'schen Sulze definiert. Material und Methode: 233 konsekutive Fetalobduktionen wurden in Bezug auf die zugrundeliegenden Erkrankungen und das Vorliegen eines TCS analysiert. Ergebnisse: Die durchschnittliche Schwangerschaftsdauer und das Lebensalter der Patientinnen betrug 19,2 (12,1–25,4) SSW bzw. 28,1 (16–43) Jahre. In 36,5% handelte es sich um induzierte Aborte bei Fehlbildun…