Alloimmunthrombozytopenie und Thrombozytensubstitution: Daten der Oldenburger Versorgungsstudie (seit 2000)
EK Petershofen, A Doescher, T Harms, A Hoppe, C Grote, S Gnoth, W Gebauer, F Schunter · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Fetale (FAIT) oder neonatale Alloimmunthrombo-zytopenien (NAIT) zeichnen sich durch eine immunologisch bedingte Verminderung der Plättchen (Plt)-Werte aus. In mehr als 90% der Fälle handelt es sich um Antikörper der Spezifität HPA-1a und -5b, seltener um Anti-Gov und andere. Diese für den Neonaten pathologischen Antikörper können in derselben Schwangerschaft induziert und geboostert werden. Ein hohes Risiko stellt die intracranielle Einblutung dar, die effektiv nur durch Transfusion kompatibler Thrombozyten, z.B. der Kindsmutter oder eines getesteten Fremdspenders, verhindert oder ggf. gestoppt werde…