Mutationsanalyse des Angiotensinogen-Gens bei kaukasischen Patientinnen mit Präeklampsie
PM Neumaier-Wagner, B Leeners, E Knyrim, T Eggermann, S Kuse, K Zerres, W Rath · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Anhand von epidemiologischen Studien muss davon ausgegangen werden, dass es sich bei der Präeklampsie (PE) in erster Linie um eine multifaktorielle Erkrankung handelt, bei der sowohl genetische als auch exogene Faktoren die Krankheitsentstehung beeinflussen. Für verschiedene Polymophismen (P) im Angiotensinogen(AGT)-Gen wurde bereits in der Vergangenheit eine positive Assoziation zum Auftritt einer essentiellen Hypertonie sowie zur PE nachgewiesen. Kopplungsanalysen in PE-Familien haben bezüglich des AGT-Locus (1q42–1q43) jedoch bisher widersprüchliche Ergebnisse erbracht. Daher hatte die vorliege…