Transepiphysäre und metadiaphysäre Doppel-Osteotomie in Kombination mit Epiphyseodese und Kallusdistraktion zur 3-dimensionalen Korrektur der Tibia vara (Blount Disease)
J Lauen, N Hailer, L Zichner · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2003 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Blount Disease ist charakterisiert durch eine Wachstumsstörung des medialen Anteils der proximalen Tibiaepiphyse, und -metaphyse. Es resultiert eine komplexe 3-dimensionale Deformität mit Absinken des medialen Tibiaplateaus und primärem Genu varum et recurvatum, knöcherner Defektinstabilität, sekundärer metadiaphysärer Varus-Innenrotations-Deformität der Tibia mit Längendefizit und sekundärer asymmetrischer Anpassung der Femurkondylen und Femurachse. Die bisherigen Operationsmethoden korrigierten jeweils Einzelkomponenten der Deformität, unvollständige Korrektur und hohe Rezidivrate resultierten zwangsläufig…