Erhöhte Bildung von Plattenepithelzellkarzinomen in Mastomys natalensis Papillomvirus E6-transgenen Mäusen induziert mithilfe der Mehrstufenkarzinogenese
I Helfrich, M Chen, A Kopp-Schneider, HJ Gröne, H zur Hausen, F Rösl, H Pöpperl · Aktuelle Dermatologie · 2003 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Plattenepithelzellkarzinom ist die zweithäufigste maligne Tumorerkrankung der Haut. Die Auslösung des Gebärmutterhalskrebses durch genitale high-risk-HPV-Typen gilt heute als gesichert. Für kutane Papillomviren konnte bisher nicht eindeutig nachgewiesen werden, ob sie an der Entstehung von malignen Tumoren der Haut beteiligt sind. Zur Untersuchung einzelner Gene kutaner Papillomviren wurde ein transgenes Mausmodell erstellt, welches das E6 Gen des Mastomys natalensis Papillomvirus (MnPV) trägt. MnPV ist befähigt, in seinem natürlichen Wirt, dem Nager Mastomys natalensis, spontan benigne Hauttumore zu induzie…