Renale Diatrizoatexkretion (Gastrografin) als diagnostisch verwertbarer Hinweis auf ösophagogastrointestinale Nahtdehiszenzen und Perforationen?
M Born, C Axmann, R Kader, M von Falkenhausen, C Manka, W A Willinek, H Schild · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2004 · Heft 11 · S. 1617-1623
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung EINLEITUNG: Gastrografin (Megluminamidotrizoat) wird aus dem Magen-Darm-Trakt nur zu einem geringen Prozentsatz resorbiert. In der Literatur wird daher der Nachweis einer renalen Gastrografinausscheidung nach enteraler Applikation als diagnostisch verwertbarer Hinweis auf eine Magen- oder Darmwandläsion, insbesondere auf eine Anastomoseninsuffizienz bzw. Nahtdehiszenz nach gastrointestinalen Operationen gewertet. Ziel dieser Studie war es zu untersuchen, ob der Nachweis des Anstiegs der computertomographischen Dichte des Urins nach oraler oder rektaler Gastrografingabe zuverlässige Hinweise auf d…