Kongenitales Varizellensyndrom - besteht eine Infektionsgefahr für die Umgebung?
F. Schulze-Oechtering, B. Roth, G. Enders, R. Grosser · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 01 · S. 25-28
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 30-jährige Zweitgravida erkrankte in der 13. Schwangerschaftswoche an Varizellen und brachte in der 38. Schwangerschaftswoche per Sectio ein Neugeborenes mit den typischen Stigmata eines kongenitalen Varizellensyndroms (CVS) zur Welt. Im Serum des Neugeborenen waren im VZV-ELISA-Test (Enzygnost Behring) IgG-, jedoch keine spezifischen IgM- oder IgA-Antikörper nachweisbar. Am 2., 5., 8. und 11. Lebenstag konnte mittels Polymerase Chain Reaction (PCR) VZV-DNA im Liquor in erhöhter Kopienzahl und in nässenden Hautläsionen am 3. und 11. Lebenstag in erhöhter bzw. in geringer Kopienzahl nachgewie…