Die Kapselendoskopie in der Diagnostik des Morbus Crohn: eine prospektive, monozentrische Vergleichsstudie mit der MR-Tomographie und dem konventionellen Enteroklysma
JG Albert, F Martiny, A Reißmann, K Stock, C Behrmann, CM Göbel, J Leßke, E Lotterer, HH Nietsch, WE Fleig · Endoskopie heute · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Erstmals ist es durch die Kapselendoskopie (KE) nicht-invasiv möglich, Dünndarmaffektionen bei Morbus Crohn (MC) endoskopisch nachzuweisen. Die KE wird in dieser prospektiven Studie mit der MRT und dem Röntgen-Enteroklysma (EK) verglichen. Methodik: Eine Abklärung erfolgte in zwei Patientengruppen: (A) Bei symptomatischem MC erfolgte primär ein EK zum Nachweis von Stenosen. Eine hochgradige Stenose schloss die Durchführung der KE aus. (B) Bei klinischem Verdacht auf einen MC. In dieser Gruppe war das EK optional. Vor einer KE erfolgte eine Darmlavage (2–3l Klean-Prep®) sowie die Gabe von 80mg Simethi…