Geburtshilfliches Management bei Patientinnen mit primärem Antiphospholipid-Syndrom (APS) - Literaturübersicht und Fallbeispiel
A. Müller, B. Ferstl, T. Harrer, M. W. Beckmann, R. L. Schild · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2004 · Heft 07 · S. 730-734
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir berichten über eine 31-jährige schwangere Patientin (II Gravida/0 Para) mit primärem Antiphospholipid-Syndrom (APS) und schweren Komplikationen in der Anamnese: einer tiefen Beinvenenthrombose ohne Assoziation zu einer Schwangerschaft, einem intrauterinen Fruchttod (IUFT) in der ersten Schwangerschaft mit nachfolgender Lungenembolie. Die jetzige zweite Schwangerschaft verlief unter Therapie mit niedermolekularem Heparin (NMH) und Acetylsalicylsäure (ASS) einschließlich Geburt komplikationslos. Im Wochenbett entwickelte die Patientin eine Vaskulitis der Akren, die mit Steroiden (Prednisolon) b…