Parenchymale Hirnblutungen bei reifen Neugeborenen nach unauffälligem Spontanpartus
M. Krüger, L. Quaas, V. van Velthoven, R. Hentschel, S. Ziyeh, R. Korinthenberg · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2004 · Heft 10 · S. 1068-1071
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Symptomatische Hirnblutungen treten bei reifen Neugeborenen (NG) vor allem in Abhängigkeit vom Geburtsmodus auf. Bei unauffälliger Spontangeburt einer Erstgebärenden liegt die Häufigkeit ca. bei 1: 2000. Die Letalität beträgt ca. 5 %. Pathophysiologisch kommt es unter der Geburt zu Scherkräften an den venösen Blutleitern, die meist zu primär subduralen Blutungen führen. Die häufigsten Symptome sind Apnoen und Krampfanfälle. PATIENTEN: Wir berichten über vier reife Neugeborene mit parenchymalen Hirnblutungen, die innerhalb der ersten 48 h postpartal symptomatisch wurden. ERGEBNISSE: A…