Altbewährtes neu entdeckt - Aldosteronantagonisten und chronische Herzinsuffizienz
A. Römer, H. Sievert, H.-J. Gilfrich · Der Klinikarzt · 2004 · Heft 03 · S. 58-61
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der neurohormonalen Theorie der Herzinsuffizienz spielt Aldosteron eine bedeutsame Rolle, durch seine Effekte auf die Endothelfunktion, auf die glatte Gefäßmuskulatur, auf die Adventitia, auf den PAI-1 (Plasminogen-Aktivator-Inhibitor-1) und auf die Fibrosierung des Myokards. Der therapeutische Ansatz mit Aldosteronantagonisten konnte sowohl tierexperimentell als auch in klinischen Studien (RALES, EPHESUS) eine günstige Wirkung auf die Herzinsuffizienzentwicklung zeigen sowie die Mortalität signifikant verbessern, wobei auf eine Niereninsuffizienz und engmaschige Kaliumkontrollen besonders gea…