Pathologische Pulswellenlatenzdifferenz bei Parkinson-Patienten als Ausdruck pathologischer Kreislaufregulation
S Haegele, T Vogt, D Claus, F Birklein · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Frühe autonome Störungen gelten als ein Diagnosekriterium zur Abgrenzung einer Multisystematrophie von einem idiopathischen Parkinson Syndrom. Letztere entwickeln allerdings im Verlaufe der Erkrankung ebenfalls häufig vegetative Funktionsstörungen. Untersucht werden zur Beurteilung der Sympathikusfunktion zumeist die Herzratenvariabilität und Blutdruckregulation bei Lageänderung, wobei die Sensitivität dieser Parameter bei leichteren Formen autonomer Störungen eher unbefriedigend ist. Insbesondere eine intermittierende Blutdruckmessung erweist sich oft als sehr variabel, zuverlässigere Ergebnisse lassen sich oft…