Die „Krebspersönlichkeit” - Mythen und Forschungsresultate
Reinhold Schwarz · psychoneuro · 2004 · Heft 04 · S. 201-209
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Lange Zeit wurde vermutet, dass Krebserkrankungen in Zusammenhang mit spezifischen Persönlichkeitszügen stehen. Aus wissenschaftlicher Sicht besteht jedoch zur Zeit kein Anhalt für eine persönlichkeitsgebundenes Krebsrisiko. Psychische Überlastungen zeigen zwar eine generelle Koinzidenz mit einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit, allerdings besteht keine statistisch signifikante Korrelation mit onkologischen Erkrankungen. Andererseits lassen sich Verhaltensweisen identifizieren, die sowohl mit der psychischen Verfassung als auch mit einem erhöhten Krebsrisiko einhergehen, z.B. Tabak- und Alkoholab…