Update: Elektrophysiologische Topodiagnostik des Sehens
R Gockeln · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2004 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wenn die Bestimmung der Sehschärfe, des Augeninnendrucks, der Gesichtsfelder und des Farbensehens sowie die Beurteilung der optischen Medien und des Augenhintergrundes keine hinreichende Erklärung für eine etwaige vorliegende Sehstörung liefert, wird häufig eine elektrophysiologische Untersuchung angeregt. Veränderungen im Elektrookulogramm (EOG), im Elektroretinogramm (ERG) und in den visuell evozierten kortikalen Potenzialen (VECP) erlauben bei entsprechender Wahl der Reiz- und Ableitungsbedingungen Rückschlüsse auf bestimmte Funktionseinschränkungen des visuellen Systems. Neben diesen globalen Messungen von F…