Die pathophysiologische Bedeutung von Makrophagen und Epithelzellen bei Morbus Crohn – Lektionen aus der Knochenmarkstransplantation
G Rogler, H Herfarth, J Brenmoehl, AM Dickinson, G Jackson, H Greinix, G Fischer, J Hahn, G Eissner, R Andreesen, J Schölmerich, E Holler · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2004 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: NOD2/CARD15 wurde als intrazytoplasmatischer Sensor für bakterielles Muramyldipeptid (MDP) in monozytären Zellen sowie in intestinalen Epithelzellen (IEZ) und Paneth Zellen beschrieben. Eine signifikante Assoziation zwischen Mutationen (single nucleotide polymorphisms [SNPs] 8, 12 und 13) im NOD2/CARD15 Gen, und einem erhöhten Risiko, einen Morbus Crohn (MC) zu entwickeln, wurde reproduzierbar beschrieben. Da sich die histologischen Veränderungen bei MC und Graft-versus-Host Disease (GvHD) nach Knochenmarkstransplantation (KMT) im terminalen Ileum sehr ähnlich sind, untersuchten wir, ob NOD2/CARD15…