Intrathekale Spastik-Therapie und chirurgische Behandlung der Komplikationen
A Niedeggen · Klinische Neurophysiologie · 2004 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Schwere Spastizität nach Schädigung des Gehirns oder Rückenmarks stellen eine zusätzliche Einschränkung für die ohnehin behinderten Menschen dar. Die orale antispastische Medikation ist effektiv, aber begleitet von Nebenwirkungen, die die Teilhabe am sozialen Leben beeinträchtigen können. Nach Ausreizen der oralen antispastischen Medikation und der physikalischen Maßnahmen steht uns die intrathekale Baclofen-Applikation zur Verfügung. Seit Mitte der 80er Jahre hat sich die nebenwirkungsarme Therapieform der intrathekalen Gabe von Baclofen bewährt. Nach Dosisermittlung unter protokollarischen Bedingungen durch in…