Okulomotorikstörungen als pathophysiologischer Marker von Kopfschmerzerkrankungen
T. Wieser · Klinische Neurophysiologie · 2004 · Heft 04 · S. 250-254
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Untersuchungen zu Augenbewegungsstörungen wurden fast ausschließlich zur Migräne durchgeführt. Während initial vor allem vestibulozerebelläre Symptome (vor allem Schwindel) die Untersuchungen veranlassten, rückten in neuerer Zeit Befunde, die Hirnstamm und Zerebellum als in der Pathophysiologie wichtige zentrale Strukturen entdeckten, in das Zentrum des Interesses. Mittels der Elektronystagmographie gelang es, Befunde die auf eine persistierende Affektion von Zerebellum und Hirnstamm hinweisen, elektrophysiologisch zu bestätigen. Im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen hat die Untersuchung de…