Skapholunäre Dissoziation – Traumafolge oder kongenitale Störung?
H Königsberger, D Goth, M-V di Perna · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2005 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
An unserer Klinik beschäftigen wir uns seit 1985 mit der Diagnostik und Therapie der skapholunären Dissoziation. Mit zunehmenden Erkenntnissen, die sich aus der konsequenten Durchführung von Arthroskopie und Kinematographie in fraglichen Fällen einer skapholunären Dissoziation ergeben haben, stießen wir immer wieder auf Befunde, aus denen sich die Frage ergab, inwieweit es sich beim Vorliegen einer skapholunären Instabilität um eine Traumafolge, also eine Bandruptur – vergleichbar anderen Bandrupturen –, handelt oder ob kongenitale Faktoren nicht sogar entscheidend bei der Entstehung der Instabilität beteiligt s…