Fix-sequenzielle Folsäuresupplementierung bei Methotrexat-Therapie
W Miehle, C Tomiak · Aktuelle Rheumatologie · 2005 · Heft 04 · S. 254-265
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Abwägen zwischen Folinsäure und Folsäure ergeben sich klare Vorteile für die Folsäure. Diskret höhere MTX-Dosen in den Folsäure-MTX-Gruppen können nötig sein, um die volle MTX-Wirkung zu erhalten, obwohl in der Literatur keine klinisch relevanten Publikationen vorliegen und die Hinweise darauf eher indirekter Natur sind. Es ist aber auch möglich, dass höhere (effektivere) MTX-Dosen erst durch Folsäuregabe realisierbar sind. Die mg-Unterschiede sind zudem marginal (2 bis 4 mg/Woche) und stellen bei gleichzeitiger sicherer Reduzierung der MTX-induzierten unerwünschten Wirkungen einen akzeptablen…