Gestörte Riech- und SchmeckfunktionTherapieoptionen bei Riech- und Schmeckstörungen
A. Welge-Lüssen · Pädiatrische Praxis · 2005 · Heft S 1 · S. 92-105
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Riechstörungen treten bei etwa 1 % der Bevölkerung auf und stellen eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität dar. Quantitative Störungen (Hyposmie, Anosmie) werden von qualitativen (Parosmie, Phantosmie) unterschieden. Die Klassifikation von Riechstörungen erfolgt anhand ihrer Ätiologie, ebenso wie die Therapie. Im hals-nasen-ohrenärztlichen Patientengut sind Riechstörungen sinunasaler Ätiologie am häufigsten, gefolgt von postviralen Riechstörungen. Als Therapiemaßnahmen stehen topische und systemische Steroide zur Verfügung, wobei systemische besser zu wirken scheinen. Der Erfolg einer…