Manifestation eines CUP-Syndroms im Halsbereich – Interdisziplinäre Aspekte
K Hörmann · Endoskopie heute · 2005 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das CUP-Syndrom (Carcinoma of unknown primary syndrome) ist definiert als das Vorhandensein einer Metastase ohne nachweisbaren Primärtumor. Bei etwa 3–6% der Patienten mit cervikaler Lymphadenopathie kann eine okkulte Metastase im Lymphknoten nachgewiesen werden. Um den Primärtumor zu finden, wird generell ein konsequentes und umfangreiches diagnostisches Vorgehen empfohlen, die Konzepte sind jedoch uneinheitlich. Daher soll hier ein diagnostischer Algorithmus vorgestellt werden. Die Primärtumorsuche sollte an erster eine vollständige Untersuchung des gesamten oberen Aerodigestivtraktes beinhalten. Hierzu zählen…