Austherapierter Patient – infauste Prognose: Gibt es das?
U Eibach · Zeitschrift für Palliativmedizin · 2005 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Über das Leben eines Menschen mit „infauster Prognose“ ist von einer „Instanz“ zum Tode entschieden, die sich menschlicher Verfügung entzieht. Der Krankheitsprozess nimmt einen unwiderruflich fortschreitenden Verlauf zum Tode. Daher bedarf jede weitere Bekämpfung der Krankheit mit dem primären Ziel, die Lebenstage zu verlängern (kurative Therapie), der ethischen Rechtfertigung, insbesondere wenn dadurch dem Wohlergehen des Menschen letztlich mehr geschadet als geholfen wird. Daher sind nach den „Grundsätzen der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung“ (1998/2004) bei Vorliegen einer „infausten“ Prognos…