Diagnostische Bedeutung von Entladungsraten motorischer Einheiten
W. J. Schulte-Mattler · Klinische Neurophysiologie · 2005 · Heft 03 · S. 110-115
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der Frühzeit der Elektromyographie (EMG) mit der konzentrischen Nadelelektrode konnten Entladungsraten motorischer Einheiten nicht unter vertretbarem Aufwand bestimmt werden. In Registrierungen, die Potenziale von nicht mehr als vier motorischen Einheiten enthalten, ist das mittlerweile recht einfach möglich. Werden hierbei in einem Extremitätenmuskel Werte von über 20/s gefunden, so kann daraus zuverlässig auf einen Ausfall motorischer Einheiten geschlossen werden, und zwar unabhängig davon, wann dieser auftrat. Im Falle hochgradiger Lähmungen ist auch der Umkehrschluss zulässig. So bietet di…