Medikamenten- und toxininduzierte Myopathien
V. Fürer, H. Reichmann · Aktuelle Neurologie · 2006 · Heft 03 · S. 124-129
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Myopathien können durch eine Vielzahl von Medikamenten und Toxinen hervorgerufen werden. Ihre Inzidenz ist nicht bekannt, aufgrund häufiger subklinischer Verläufe ist jedoch von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Das frühe Erkennen dieser Myopathien ist für den Krankheitsverlauf entscheidend, da sie nach Absetzen des auslösenden Agens meist reversibel sind. Die Symptomatik reicht von leichten Muskelschmerzen bis hin zu schweren Paresen und Plegien. Als potenziell tödliche Komplikation kann sich eine Rhabdomyolyse mit einem akuten Nierenversagen entwickeln. Die zugrunde liegenden Pathomechanisme…