„Dry lung-Syndrom“-Folge eines Oligohydramnions ab 16 SSW
K Genz, A Loui, G Krings, M Obladen · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2005 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Ein langandauerndes Oligohydramnion ist für den Feten häufig mit erheblichen Komplikationen verbunden, wobei die Hauptgefahr in der Ausbildung einer Lungenhypoplasie liegt. Dabei kommt es zu einer Abnahme der Lungenflüssigkeit, die für eine normale Lungenentwicklung essentiell ist. Die Wahrscheinlichkeit der Lungenhypoplasie bei einem Oligohydramnion vor der 24. SSW beginnend, liegt bei 26–40%. Neugeborene mit einer Lungenhypoplasie präsentieren sich in den ersten Lebensstunden mit einer schweren respiratorischen Anpassungsstörung, wobei die höchste Lebensgefahr in den ersten 48 Stunden besteht. Ein…