Mütterlicher Tabakkonsum lässt sich durch einfache Intervention des Kinderarztes reduzieren
T. G. Nuesslein, A. Struwe, N. Maiwald, C. Rieger, V. Stephan · Klinische Pädiatrie · 2006 · Heft 05 · S. 283-286
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Häusliche Tabakexposition erhöht das Risiko für zahlreiche Erkrankungen im Kindesalter. In der vorliegenden Untersuchung wurde überprüft, ob sich mit einer schriftlichen Empfehlung des Kinderarztes der Tabakkonsum von Müttern reduzieren lässt. PATIENTEN UND METHODE: In einer Kinderarztpraxis wurden 40 Mütter rekrutiert, die nach eigenen Angaben mindestens 10 Zigaretten pro Tag rauchten. Die Intervention des Kinderarztes bestand in einem kurzen Schreiben mit dem Aufruf, den Tabakkonsum zu reduzieren. Bei Aufnahme in die Studie und am Studienende sechs Wochen später wurde in einer Urin…