CareLit Fachartikel

Geschlechtsunterschiede bei Schizophrenie – Therapeutische Implikationen

A Riecher-Rössler · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2005 · Heft 10

Dokument
1163465
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
A Riecher-Rössler
Ausgabe
Heft 10 / 2005
Seiten
–
Erschienen: 2005-10-05 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Schizophrene Psychosen weisen deutliche Geschlechtsunterschiede auf: Frauen zeigen nicht nur einen verzögerten Erkrankungsbeginn in jungen Jahren, sondern auch eine Häufung nach dem 45. Lebensjahr. Auch scheint der Verlauf der Schizophrenie bei jungen Frauen günstiger als bei jungen Männern und bei älteren Frauen. Eine Erklärung für diese Befunde bietet u.a. die Östrogenhypothese, die dem weiblichen Sexualhormon, das bei jungen Frauen physiologisch hohe Spiegel aufweist, eine protektive Wirkung bei schizophrenen Erkrankungen zuschreibt. Eine Verifizierung dieser Hypothese könnte neue therapeutische Möglichkeiten…

Schlagworte

Schizophrenie Compliance Neuroleptika Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie