Unabsichtliche Strahlenexposition in der Schwangerschaft durch nuklearmedizinische Diagnostik
D. Moka · Der Nuklearmediziner · 2005 · Heft 04 · S. 236-239
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Gabe von Radiopharmaka in der Schwangerschaft ist aufgrund fehlender vitaler Indikationen kontraindiziert. Sollte es jedoch im Rahmen einer nuklearmedizinischen Diagnostik doch einmal zu einer pränatalen Strahlenexposition kommen, so sind glücklicherweise in der Regel keine Langzeitfolgen zu erwarten. Strahlenschäden in der Präimplantationsphase führen zu einem Frühabort - sollten danach jedoch die Schwangerschaft komplikationslos weiterlaufen, so sind keine Spätfolgen zu erwarten. Nach der Präimplantationsphase sind selbst bei konservativer Annahme für Strahlenschäden in utero Dosen von > 50…